Beide Mannschaften wussten was auf dem Spiel stand und so verliefen auch die Anfangsminuten in der Keine Sorgen Arena. Die Teams wirkten verunsichert und nervös. Viele Abspielfehler verhinderten einen kontrollierten Spielaufbau, Torchancen waren auf beiden Seiten kaum zu sehen.
Dieter Elsneg verwandelt souverän
Nach rund 25 Minuten wurde das Spiel besser. Die erste nennenswerte Torchance hatte Jacobo, doch SVR-Goalie Thomas Gebauer parierte mit dem Fuß. Nur eine Minute später waren die Rieder am Zug. Nach einem weiten Abschlag von Gebauer tauchte Clemens Walch völlig freistehend vor dem Gehäuse von Dobnik auf, aber der SVR-Stürmer verfehlte. In Minute 31 war dann der Bann gebrochen: Bei einem Kopfballduell wurde Thomas Reifeltshammer zu Fall gebracht – Elfmeter für die Rieder. Dieter Elsneg ließ sich die Chance nicht nehmen und schickte Dobnik in die falsche Ecke. Mit dem Führungstreffer im Rücken wirkten die Hausherren gefestigter und souveräner.
Rieder weiterhin am Drücker
Nach der Halbzeitpause bekamen die Zuseher der Keine Sorgen Arena ein identes Bild zu sehen. Gebauer und Co hatten das Spiel fest im Griff. Zwar ließ man defensiv nichts zu, aber in der Offensive fehlte oft die zündende Idee und der letzte Pass in die Tiefe. Die zweite Hälfte war geprägt von vielen, teils harten, Zweikämpfen und einem sehr zerfahrenen Spielfluss zwischen den beiden Strafräumen.
WAC versucht Niederlage abzuwenden
In den Schlussminuten versuchten die Gäste aus dem Lavanttal alles, um die drohende Niederlage abzuwenden. In der 79. Minute hatte Philip Hellquist die beste Ausgleichmöglichkeit am Kopf. Nach einer schönen Flanke von Silvio setzte der gebürtige Schwede den Ball nur knapp am linken Pfosten vorbei. Die Kärntner Ausgleichsversuche waren jedoch vergeblich, denn die Ried-Defensive stand am heutigen Tag kompakt und ließ keinen Gegentreffer zu. Somit feierten die Wikinger den dritten Heimsieg in Folge und verwiesen den WAC auf den zehnten Platz!
KEINE-SORGEN-ARENA RIED
3.550 Zuschauer
Schiedsrichter: Dominik Ouschan
AUFSTELLUNGEN:
SV Josko Ried:
Gebauer – Janeczek, Reifeltshammer, Filipovic – Bergmann, Trauner, Polverino, Kragl – Murg (93./Antonitsch), Elsneg (80./Möschl) – Walch (85./Gavilan)
RZ Pellets WAC:
Dobnik – Standfest, Hüttenbrenner, Rnic, Palla – Jacobo, Rabitsch (64./Hellqvist), Tschernegg, Wernitznig (88./Baldauf) – Silvio, Ouedraogo (81./Berger)
GELBE KARTEN:
Filipovic, Gebauer bzw. Hüttenbrenner, Rnic, Silvio, Wernitznig, Palla
SV Josko Ried | SPIELDATEN | RZ Pellets WAC |
14 | Torschüsse | 10 |
45% | Ballbesitz | 55% |
57% |
Zweikämpfe | 43% |
59% | Pässe | 66% |
6 | Ecken | 2 |
10 | Flanken |
15 |
2 | Abseits | 3 |
13 | Fouls | 26 |
die meisten Torschüsse | ||
Kragl (4) |
Jacobo (3) |
|
die meisten Vorlagen | ||
Elsneg (1) |
Standfest (3) |
|
die meisten Ballkontakte | ||
Kragl (80) |
Palla (79) |